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  • Windel-Dino

Abendroutine mit Kleinkind/Baby und Stoffwindeln

Wir alle kennen das Gefühl


Soll ich meinem Kind eine Abendroutine geben, soll es immer das selbe "Ritual" am Abend sein?

Stelle ich mich dadurch vielleicht in den Hintergrund so dass ich mich dann immer nach den Zeiten meines Kindes richten muss/soll?


Dazu gibt es nur eine Antwort meiner Meinung nach

Mach es wie es für euch am Besten ist, dann ist es auch richtig.

Heute gebe ich euch einmal einen Einblick in unser Abendritual und wie wir es begonnen haben


Wir haben mit einem Abendritual angefangen als Erik ca. 1 Monat alt war. Am Anfang war es natürlich nicht so durchdacht wie es dann mit der Zeit wurde. Ich hab einfach nach meinem Gefühl gehandelt.

Zuerst hab ich mir einmal angesehen zu welcher Uhrzeit Erik das letzte mal trinkt und dann über mehrere Stunden schläft.

Also wurde er dann vorher von mir mit der Nachtwindel gewickelt - Höschenwindel und Schlupfüberhose - und in seinen Schlafanzug gegeben, danach bin ich mit ihm ins Schlafzimmer und hab dann quasi mit dem "Einschlafstillen" im Bett begonnen. Danach gab ich ihn in sein Bett bzw ins Beistellbett.

Anfangs habe ich noch "Experimentiert" was er lieber hat, Musik zum Einschlafen oder von mir eine Geschichte vorlesen. Zu diesem Zeitpunkt fand er das Vorlesen toll.

Ob es das Ritual war oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber mit 3 Monaten kam er nur mehr einmal in der Nacht zum stillen.

Wie sieht diese Routine jetzt mit fast 2 Jahren aus?


Nachdem mehrere Anpassungen an seine Bedürfnisse im Laufe der Zeit kamen sind wir jetzt bei diesem Ritual:


Er trinkt jetzt noch sein "Flaschi" auf der Couch und ich lese eine Geschichte vor. Danach gehen wir Duschen oder Baden. (Papa ist fürs Duschen zuständig und ich fürs Baden in der Wanne, auch wenn mal nur einer von beiden da ist)


Ich oder mein Mann richten in dieser Zeit immer sein Zimmer her, also Nachtlicht ein, Diffusor mit Lavendelöl und wenn Bedarf besteht auch mit einem anderen Öl gemischt. (zb. White Angelica von Young Living, wenn er wieder mit dem Mond Probleme hat)



Seine Nachtwindel wird auch bereitgelegt:

Wir nutzen derzeit

- Anavy One Size Höschenwindeln und

- Anavy Wollschlupf Überhose

Mit dieser Kombi bin ich sowas von zufrieden, was diese Höschenwindel leistet hat keine andere so gut geschafft. Bei der Höschenwindel sind gleich 2 Saugstarke Einlagen beigepackt.


Welche Höschenwindeln kann ich aus eigener Erfahrung sonst noch empfehlen

- TotsBots Bamboozle

nutzten wir die ersten 1,5 Jahre, ebenso wie

- HUDA Höschenwindeln

beide nutzten wir gerne, mussten sie bei gewissen Zeiten jedoch Boosten da sie die Menge des PIPIs nicht mehr schafften.

Sein "Waffwaff" wird noch dazu gelegt und dann warte ich auf den geduschten, geföhnten und Zähne geputzten Erik der dann aus dem Bad zu mir stürmt.


Warum das Hundekissen? (Waffwaff)

Nach Wochenlangem Theater beim Anlegen der Nachtwindel wusste ich tatsächlich nicht mehr was wir machen sollen ohne das es jedes mal in einer "Tragödie" endet wenn wir ihn anziehen sollen. Also versuchte ich nacheinander verschiedene Methoden.

  • Wickeltisch weg und auf den Boden... kurz ok, dann wieder das selbe

  • Wickeltisch wieder her... nicht ok

  • Seine Kuscheltiere erst geben wenn er angezogen ist... gar nicht ok

  • mit ihm in Ruhe reden... leider auch nicht ok

  • mit ihm in Ruhe reden und fragen wie er es denn gerne hätte - OK!!!

Er gab mir dann zu verstehen das er sich mit "Waffwaff" wohl fühlen würde, da er sich in dieses Kissen immer gerne reinkuschelt.

Und TADAAAA wir fanden eine Lösung die für uns alle super passt und er lässt sich die Windel ohne "Theater" anziehen. Wir plaudern meist noch dabei und es macht mir und ihm spaß und vor allem keinen Stress. Natürlich gibt es auch mal einen Tag wo er trotzdem lieber Spielen würde, aber nach ein bisschen Geduldigem warten geht er von selbst auf Waffwaff.


Danach wird noch Oma gute Nacht gesagt und unserer Katze und dann geht's ins abgedunkelte Zimmer. Er geht von selbst in sein Bett und Papa deckt ihn zu und verabschiedet sich von ihm.

Ich lese ihm noch eine Geschichte vor und dann wird er von mir nochmal zugedeckt (er turnt dabei meist noch rum) und ich verabschiede mich auch von ihm. Er schaltet sein Licht aus und ich gehe raus aus dem Zimmer. Manchmal möchte er gerne das einer von uns im Raum bleibt zum einschlafen, dann setzen wir uns neben ihn hin und warten bis er schläft. Bald kommt sein neues großes Bett, dann kann man sich auch zu ihm ins Bett setzen oder legen wenn er es gerne möchte.



Inwieweit mussten wir unsere "Freizeit" unser Leben dadurch nach ihm gestalten?


Ja wir mussten und wollten uns immer nach ihm und seinen Bedürfnissen richten. Wenn er müde wurde dann haben wir natürlich immer darauf geachtet das wir nach Hause gekommen sind. Es wäre auch für uns tatsächlich kein schöner Abend geworden da er dann sehr unruhig und "grantig" wird.


Ist es eine Einschränkung?

Nicht wirklich, denn ich richte mich nach den Bedürfnissen meines Kindes, das ich liebe und dem ich diese Stabilität, nach der er Verlangt, auch bieten und geben möchte.


Ich denke wir Eltern wollen ja das Beste für unsere Kinder und natürlich gehört da eine Art "Einschränkung" in unserem Leben dazu. Aber für wie lange ist dies wirklich der Fall?

Diese Zeit werden wir auch überstehen und dann kommt der Zeitpunkt wo unser Kind wahrscheinlich länger unterwegs sein will als wir.



Wie sieht denn eure Abendroutine denn so aus? Was macht ihr so damit es Stressfrei läuft? War dieser Beitrag für euch hilfreich und ihr könnt vielleicht etwas daraus mitnehmen?


Gerne könnt ihr euch in den Kommentaren austauschen oder mir Fragen stellen.


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